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Master Ingenieurinformatik


Studiengang/-fach: Ingenieurinformatik
Angestrebter Abschluss: Master
Regelstudienzeit: 4 Semester
Fachstudienberatung: Hella Seebach
Verantwortlicher für Studiengang: Prof. Reif
Prüfungsausschuss: Prof. Knapp (Vorsitz), Prof. Reif, Prof. Vogler, Dr. Seebach
Zulassungsbeschränkung: Ja
Zuordnung:

Logo Ingenieursinformatik Der Master Ingenieurinformatik startet zum Wintersemester 2016/2017.
Der Studiengang ist die direkte Fortsetzung des Bachelorstudiengangs Ingenieur- informatik an der Universität Augsburg. 

Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Anfertigung der Masterarbeit und des Ablegens aller Prüfungen 4 Semester.

Die Zulassungsbeschränkung besteht aus der in der Prüfungsordnung angegebenen Mindestqualifikation. Der Master Ingenieurinformatik ist jedoch nicht zu den klassichen zulassunsbeschränkten Studiengängen (mit NC) zu zählen. 

Der Studienbeginn ist im Winter- und Sommersemester möglich. Zielgruppe dieses Studiengangs sind Bachelorabsolventen technischer Informatikstudiengänge, die eine vergleichbare Ingenieurvertiefung haben.

Die Bewerbung erfolgt über das zentrale Anmeldesystem der Studentenkanzlei.
Zur Bewerbung für den Master Ingenieurinformatik geht es hier.  

Studieninhalte


Der Masterstudiengang Ingenieurinformatik in Augsburg hat ein interdisziplinäres Studienprofil mit fachlichen Schwerpunkt im Bereich Informatik. Gegenüber dem Bachelor Ingenieurinformatik wird eine signifikante Vertiefung im ingenieurwissenschaftlichen Bereich erreicht. Dadurch können mit wissenschaftlichen Methoden auch Lösungen für komplexe, innovative Anwendungen etwa in der Ro­botik, Mechatronik, Automatisierungstechnik, in Bereichen des Maschinenbaus, der Leichtbautechnologie und der Produktion konzipiert werden. Der Studiengang vermittelt Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen Software & Systems Engineering, Technischer Informatik und Adaptiver Systeme, sowie Mechatronik und Produktion.

Der Masterstudiengang Ingenieurinformatik gliedert sich in fünf Modulgruppen (zur Illustration der Inhalte sind jeweils Beispiel-Module aufgeführt):

1. Modulgruppe „Software und Systems Engineering“ (18 LP):

  • Software für Industrie 4.0
  • Automotive Software Engineering
  • Software- und Systemsicherheit

2. Modulgruppe „Technische Informatik und Adaptive Systeme“ (18 LP):

  • Selbstorganisierende, adaptive Systeme
  • Mikrorechnertechnik und Echtzeitsysteme
  • Seminar Industrial Communication

3. Modulgruppe „Wahlbereich: Software und Systems Engineering / Technische Informatik und Adaptive Systeme“ (18 LP)

  • Mobile Robotik
  • Cyber-Physical Systems
  • Maschinelles Lernen

4. Modulgruppe „Mechatronik und Produktion“ (36 LP)

  • Entwurf digitaler Regelungen
  • Virtuelle Produktion
  • Entwurf mechatronischer Systeme
  • Dynamik mechatronischer Systeme

5. Modulgruppe „Abschlussarbeit“ (30 LP)

Berufsfelder


Software durchdringt zunehmend ingenieurtechnische Anwendungen - sowohl in Industrie als auch in der Forschung rücken die Informatik und das Ingenieurwesen daher immer näher zusammen, zum Beispiel in folgenden Bereichen:

Automobilindustrie: Im Auto steuert Software die Sicherheitstechnik, Fahrerassistenzsysteme, Motor und Getriebe.

Robotik: Roboter übernehmen je nach Programmierung Aufgaben in Montage und Produktion, Katastrophen- und Umweltschutz, Haushalten und Altenpflege und vielen weiteren Bereichen.

Luft- und Raumfahrt: Flugzeuge starten und landen heute routinemäßig automatisch. Auch die Steuerung von Raumsonden und Satelliten wäre ohne Software nicht möglich.

Medizin: Die Integration von Hardware und Software ermöglicht heute den Einsatz vieler neuer präziserer Techniken wie z.B. bildgebende Verfahren.

Produktion: Dezentrale Softwaresteuerungen von Produktionsanlagen integrieren sich mit Buchhaltung und Warenwirtschaft.