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Konzeption und Entwicklung einer Tourism Service Matching Platform (TSMP) für die Buchung von touristischen Erlebnisangeboten


Projektstart: 01.12.2013
Laufzeit: 01.12.2013 - 15.12.2015
Projektträger:
Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg: Dr. Alfons Huhn
Patrick Roocks
Priv.-Doz. Dr. Markus Endres
Beteiligte WissenschaftlerInnen / Kooperationen: Alpstein Tourismus GmbH & Co. KG
Publikationen: Link zur Publikationsliste

Zusammenfassung

Das Projekt "TSMP" erzielte folgende Ergebnisse:
  • Generisches Modell für die Erstellung von Präferenzen
  • Präferenzen auf hierarchischen bzw. rekursiven Datenstrukturen
  • Präferenzanalyse

Beschreibung

  • Generisches Modell für die Erstellung von Präferenzen:

    Das Modell umfasst folgende Schritte:
    Semantisches Modell durch Datenanalyse, Erstellung eines Fragebogens, Bewertung des Fragebogens durch Wissensingenieur bzw. Fragebogenteilnehmer, Auswertung des Fragebogens und schließlich die automatische Generierung von Präferenzen aus der Auswertung.
    Diese generische Vorgehensweise eignet sich sowohl für einen modellgetriebenen als auch für einen auf Statistik basierten Ansatz. Zudem wird kein kontrolliertes Vokabular (Closed World Assumption) vorausgesetzt.

  • Präferenzen auf hierarchischen bzw. rekursiven Datenstrukturen:

    Falls für Begriffe eine Ontologie existiert, können Präferenzen analog zur Vererbung bei objektorientierten Sprachen erweitert werden, indem unbewertete Begriffe die Bewertung eines bewerteten Oberbegriffs erhalten.
    Die präferenzbasierte Routensuche innerhalb eines Wegenetzes entspricht der Präferenzauswertung in einem Suchbaum, wobei ggf. eine Aggregation von Attributen entlang des Suchpfades erfolgt.
    Die präferenzbasierte Urlaubsplanung erzeugt einen Potenz(multi)mengenverband, dessen Elemente jeweils eine Kombination von Aktivitäten umfassen, wobei ebenfalls eine Aggregation bzgl. vorgegebener Attribute für alle Elemente der Kombination berechnet wird. Ausgangspunkt für die Potenzmenge ist eine (Multi-)Menge, die das Ergebnis einer Top-k-Präferenzanfrage ist, die Stereotypen, Regionen und den Kontext (z.B. Wetter) optimal berücksichtigt.

  • Präferenzanalyse:

    Top-k-Präferenzanfragen erzeugen Ergebnisse einer festen Größe k, die für Sterotypen, Regionen und Kontext optimal sind. Indem die Ergebnisse und ihre Qualität miteinander verglichen werden, lassen sich für jede Region geeignete Zielgruppen und dafür passende Aktivitäten ermitteln, wodurch ein zielgruppenorientiertes Marketing ermöglicht wird.

Übergabe der Projektbewilligung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Verkehr und Technologie:

Projektbewilligung

v.l.n.r.:
Herr Staatssekretär Pschierer, Herr Wimmer (Geschäftsführer von ALPSTEIN Tourismus), Prof. Kießling

Links: