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Wir stehen heute unzweifelhaft an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, dem Informationszeitalter. Schlagworte wie Internet, Multimedia, Digitale Bibliotheken, Online-Dienste oder Home-Banking verändern bereits jetzt unser Leben in Beruf und Alltag nachhaltig.

Speziell für die letzteren Felder ist Electronic Commerce ein Schlüsselthema, das auch dem Bedarf der Wirtschaft entspricht. Die Kombination Informatik und Electronic Commerce ist nicht nur inhaltlich sinnvoll, sondern nutzt auch die Ressourcen der Fakultät für Informatik und der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Augsburg, in der die Wirtschaftsinformatik sehr stark vertreten ist.

Diese Zusammenarbeit ist ein gutes Beispiel für die große Bedeutung von Informatik und Wirtschaftsinformatik als Querschnittswissenschaften. Die zunehmende Internationalisierung führt zu gesteigerten Anforderungen an Studenten und Absolventen, da sie verstärkt rund um den Globus eingesetzt werden.

Durch den auch international anerkannten Studienabschluss Master of Science wird den Augsburger Masterabsolventen damit der Einstieg in die internationale Berufswelt erleichtert. Die durch diesen Studiengang vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechen den Anforderungen der Wirtschaft an zukünftige Arbeitnehmer und Führungskräfte im IT-Bereich, wodurch die in Zukunft noch weiter steigende Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nach qualitativ hochwertig ausgebildeten Absolventen befriedigt wird.

Der Masterstudiengang "Informatik und Informationswirtschaft" verfolgt das Ziel den aktuellen Entwicklungen mit einem individuellen Studienangebot, theoretischer Fundierung und praxisrelevanter Ausbildung entgegenzukommen, um dem Studenten fachliches Know-How sowohl im Bereich der Informatik als auch im Bereich der Informationswirtschaft zu vermitteln, das praxisnah für dessen berufliche Zukunft eingesetzt werden kann.

Der Masterstudiengang "Informatik und Informationswirtschaft" teilt sich in drei Teilbereiche:

 Den Abschluss bildet die Masterarbeit (20 Leistungspunkte), die entweder im Fachgebiet "Informatik" oder im Fachgebiet "Wirtschaftsinformatik und Electronic Commerce" angefertigt werden kann.

Um die Praxisrelevanz zu gewährleisten, ist ein zweimonatiges Betriebspraktikum in einem Unternehmen der Bereiche Wirtschaft, Industrie oder Verwaltung zu erbringen.

Wenn Sie die sich nun für den Masterstudiengang "Informatik und Informationswirtschaft" bewerben möchten, folgen Sie bitte dem folgenden Link zur Bewerbung.

 

 Berufsfelder nach Abschluss des Masterstudiengangs Informatik und Informationswirtschaft

Wesentliche Tätigkeitsfelder für Informatiker sind die Software-Entwicklung von Systemsoftware und für Anwendungssysteme. Zentrale Aufgaben umfassen dabei einmal Vorbereitung, Software-Design und Schnittstellendefinition und daran anschließend die (Beaufsichtigung der) Programmierung. Bei der Anwendungsentwicklung kommen dazu das Festlegen organisatorischer und technischer Nahtstellen von Hard- und Softwareprodukten, die Überwachung und Einführung neuer Anwendungssysteme sowie Einweisung und Schulung beim Anwender. Schließlich wird das Gebiet der Internet-Anwendungen und -Technik von immer größerer Bedeutung.

In der Regel arbeiten Informatiker in einem Team, das die Arbeit aufteilt, z.B. bei der Entwicklung großer Systeme; dazu sind auch soziale Fähigkeiten erforderlich. Häufig ist auch das Management von abteilungsübergreifenden Projekten nötig, die interdisziplinäres Knowhow erfordern. Informatiker und Informatikerinnen werden beschäftigt:

* in Abteilungen zur Software-Entwicklung und zur Gestaltung und Umsetzung von Informationsprozessen in Industrie und Wirtschaft
* in Firmen der Informations- und Kommunikationsbranche
* in der Unternehmensberatung
* im öffentlichen Dienst sowie in vielen anderen Bereichen

Schließlich sollen Absolventen, die sich innerhalb dieses Studiengangs geeignet spezialisiert haben, auch zu wissenschaftlicher Arbeit, insbesondere in Forschungsinstituten, qualifiziert sein.

Die Tätigkeit von Informatikern ist von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz unterschiedlich. Typische Gemeinsamkeiten der beruflichen Anforderungen lassen sich in folgende Teilschritte bei Problemlösungen strukturieren:

Bei Beschäftigung in einer Software-Entwicklungsabteilung:

* Analyse eines meist von Nichtinformatikern vorgegebenen Problemfelds
* Anforderungsdefinition für das zu erstellende Programmsystem
* Konzeptuelle Lösung des Problems auf der Grundlage bereits vorhandener Lösungsschemata oder durch Neuentwicklung von Algorithmen und/oder Systemteilen
* Entwurf der Systemarchitektur
* Implementierung der so entwickelten Lösung
* Entwurf und Implementierung einer Bedienoberfläche, die für die Systemanwender übersichtlich und leicht zu handhaben ist
* Gegebenenfalls übersichtliche und aussagekräftige Visualisierung von Daten im System

Bei Beschäftigung in der Informations- und Kommunikationsbranche (IuK):

* Marktforschung und Marktkommunikation für die von der Firma angebotenen Systeme oder Dienstleistungen
* Besuch des Kunden, der sich für Systeme oder Dienstleistungen der IuK-Firma interessiert, um ein innerbetriebliches Problem (z. B. Umstellung der Buchhaltung auf EDV) zu lösen, und genaue Erkundung des Kundenbedarfs
* Erstellung eines auf den Kundenbedarf zugeschnittenen Angebots
* Entwicklung von Software, die die Anforderungen der Kunden erfüllt
* Verkaufsverhandlungen mit dem Kunden und eventuelle Revision des Angebots
* Installierung der Software/Hardware beim Kunden und Schulung der Systemnutzer
* Betreuung und Wartung nach der Installation

In der Regel haben Informatiker dabei mehrere dieser Schritte eigenverantwortlich zu bewältigen.