Diplomarbeiten
Das Thema "Effizienz asynchroner Systeme" wird - auch in internationaler Zusammenarbeit - mit verschiedenen Modellen untersucht: einerseits im sogenannten Test-Ansatz mittels Petrinetzen und der Prozessalgebra PAFAS und andererseits unter Verwendung von Bisimulationen mittels der Prozessalgebra TACS; TACS wurde in der Vorlesung zur Prozessalgebra kurz vorgestellt.
Im Rahmen dieses Projekts sind Diplomarbeite zu verschiedenen Themen denkbar:
Anwendung und Variation von TACS
- Fallstudien sind entscheidend, um die praktische Relevanz theoretischer Ansätze zu belegen.
Es soll ein Effizienzvergleich von drei Puffer-Implementierungen mittels TACS durchgeführt werden; Vorarbeiten, die sich auf Petrinetze bzw. PAFAS stützen, liegen vor.- Ein anderer Prüfstein für einen theoretischen Ansatz ist seine Robustheit: ein vernüftiger Ansatz sollte bei kleinen Variationen in der Modellierung nicht zu anderen Ergebnissen kommen. Es gibt eine plausible Variation der SOS-Regeln für Zeitschritte in TACS.
Es soll untersucht werden, ob diese Variation eine Auswirkung darauf hat, welche Prozesse schneller sind als andere.
Effizienztesten und zeitliche Vorhersagbarkeit
Beim Effizienztesten wird ein System als schneller eingestuft, wenn es für jeden denkbaren Benutzer die gewünschten Ergebnisse beobachtbar schneller liefert. Ein anderer Gesichtspunkt, der besonders beim Aufbau von Realzeit-Systemen aus Komponenten wichtig ist, ist die zeitliche Vorhersagbarkeit des Verhaltens. Ein Ansatz von Natarajan und Cleaveland vergleicht Systeme aufgrund der Vorhersagbarkeit ihres Verhaltens.
Dieser Ansatz soll auf Petrinetze übertragen werden, um zu prüfen, wie weit er mit dem Effizienztesten übereinstimmt.
Eigene Vorschläge
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, eigene Themen - besonders im Bereich Prozessalgebra und Petrinetze - vorzuschlagen.
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