Forschung am Lehrstuhl für Organic Computing
Um die Komplexität künftiger Computersysteme weiterhin beherrschen zu können, wird ein neues Pradigma für technische Systeme benötigt.
In Zukunft werden sich technische Systeme immer mehr dem jeweiligen Benutzer anpassen anstatt eine starre und statische Maschine
darzustellen. Ein Großteil der (lokalen) Rechenleistung wird auf die Benutzer-Schnittstelle verwendet
werden. Die Bedienung von Computern und computerisierten Gegenständen wird weitgehend intuitiv erfolgen. Sie wird sich an
unterschiedliche Benutzergruppen und Situationen anpassen und lernfähig sein. Eine intuitiver Bedienbarkeit und automatische
Anpassung an den jeweilgen Nutzer bedingt eine sensorgestützte Wahrnehmung der situativen Umgebung (auch Kontext genannt).
Computersysteme, die diese Ziele erreichen sollen, müssen Eigenschaften besitzen, die sie lebensähnlich erscheinen
lassen - solche Systeme nennen wir organische Computersysteme. Sie bestehen aus autonomen und kooperativen
Teilsystemen und arbeiten, soweit möglich, selbstorganisierend. Selbstorganisation geht einher mit adaptivem und
kontextbewußtem Verhalten. Ressourcen werden nur dann angefordert und benutzt, wenn sie benötigt werden. Selbstorganisation
stellt dabei einen Oberbegriff für eine Reihe gewünschter Einzelaspekte dar. Im Detail werden insbesondere die folgenden
Eigenschaften benötigt und am Lehrstuhl erforscht:
Im Folgenden sind die aktuellen Projekte am Lehrstuhl verlinkt.
- selbst-konfigurierend
- selbst-optimierend
- selbst-heilend
- selbst-schützend
- Maschinelles Lernen
- Optimierung
- Multi-Agenten Systeme
- Human-Machine Interaction
- Software Engineering
- Systementwurf
- (Vernetzte) Smart Kameras
- Datenkommunikationsprotokolle
Im Folgenden sind die aktuellen Projekte am Lehrstuhl verlinkt.
