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Forschungsgebiete

Im Mittelpunkt der Forschungen des Lehrstuhls stehen die neuen Anforderungen an die Kommunikationstechnik, die durch die Mobilität des modernen Menschen entstehen. U. a. wird untersucht, wie gewährleistet werden kann, dass die lokalen Netzwerke - zum Beispiel in privaten und öffentlichen Gebäuden oder im PKW - nahtlos ineinander übergehen. Weitere Schwerpunkte sind die Erforschung der drahtlosen Ad-hoc-Vernetzung, die Selbstorganisation von Netzwerken und der Aufbau von Dienstschnittstellen zwischen öffentlichen und lokalen Netzwerken.



Selbstorganisierende Systeme

Die Zukunft der Informations- und Kommunikationssysteme liegt in der Versorgung des Menschen mit persönlichen, bedarfsorientierten Informationen und der Weiterentwicklung hin zu persönlichen Assistenzsystemen. Kennzeichnend für diese Entwicklungen ist, dass zukünftig die Anzahl von Kommunikationsdevices (Endgeräte, Sensoren, Aktoren), aber auch die Leistungsfähigkeit und die Komplexität der Geräte und der Infrastruktur für die Vernetzung stark ansteigen werden. Wichtig für die Akzeptanz ist aber, dass die vernetzten Systeme sicher, einfach zu bedienen und zu administrieren sind. Hierzu ist es notwendig, dass die Systeme intuitiv mit dem Menschen interagieren bzw. viele Aufgaben autonom erfüllen – die Vision von »Self-Organizing Communication«, dem Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls.
Im Zentrum von »Self-Organizing Communication« steht die zentrale Anforderung an die Informations- und Kommunikationssysteme, sich selbst organisieren zu können. Selbstorganisation ist dabei der Überbegriff für so genannte Self-X-Technologien, wie z.B. Self-management, Self-awareness, Self-[re]configuration, Self-optimisation, Self-healing, Self-protection, Self-adaption Self-description. Eine wichtige Eigenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist dabei die Context-awareness, um gezielt mit der Umgebung bzw. mit dem Nutzer interagieren zu können.

Weitere Informationen unter http://www.informatik.uni-augsburg.de/en/forschung/organiccomputing/ .



Next Generation Networks (NGN)

Die Anforderungen an neue Kommunikationsnetze sind die Realisierung von netz- und standort-übergreifender Sprach-, Video- und Datenkommunikation. Je nach Bedarf des Teilnehmers sind ein dynamisches Bandbreitenmanagement, sehr kurze Verzögerungszeiten, hohe Bandbreiten und neue intelligente Dienste unter gleichzeitiger Minimierung der Kosten bei Endgeräten und dem Netzbetrieb notwendig. Diese Anforderungen erfüllt zukünftig ein Next Generation Networks (NGN) - ein Kommunikationsnetz, das sich durch die Konvergenz herkömmlicher Netze (Telefonnetze, Mobilfunknetze etc.) mit IPbasierten Netzen ergibt und integrierte Multimediadienste bereitstellt.



Labore

Durch die Kooperation mit der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK haben Studenten nach Absprache Zugriff auf deren Labore und ihre technische Ausstattung.