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P-News

P-NEWS: Präferenzbasierte Datenbanksysteme

Projektstart: 01.09.2002
Projektende: 31.05.2005
Laufzeit: 01.09.2002 - 31.05.2005
Projektträger: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. W. Kießling
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: A. Huhn
P. Höfner
Q. Wang
J. M. Gonzalez Pinto
W.-T. Balke
Publikationen: Link zur Publikationsliste

Zusammenfassung

Ziel des Projektes ist die Konstruktion eines situationsabhängigen und personalisierten Mitteilungssystems für MPEG-7-Bibliotheken.

Veröffentlichungen

Beschreibung

Das Projekt "P-NEWS" ist Teil des Schwerpunktprogramms "Distributed Processing and Delivery of Digital Documents" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Ziel des Projektes ist die Konstruktion eines situationsabhängigen und personalisierten Mit­teilungssystems für MPEG-7-Bibliotheken. Ein flexibles Präferenzmodell verbunden mit einer mächtigen präferenz­ba­sier­­ten XML-Anfragesprache (Preference XPath) stellt die Schlüsseltechnologie von P-NEWS dar. Das in P-NEWS benutzte Präferenzmodell basiert auf den Forschungsresultaten der Universität Augsburg unter dem Motto "It's a Preference World". Präferenzen werden als strikte partielle Ordnungen modelliert; ein wesentliches Merk­mal ist die Möglichkeit der Nutzung intuitiver Präferenzkonstruktoren. Dieses Präferenzmodell ist wiederum Grundlage für "Preference XPath", einer Anfragesprache zur Konstruktion personalisierter Query Engines in XML-Umgebungen (vgl. auch Projekt "FAN").
Die Mitteilungen in P-NEWS sollen nicht nur auf den Inhalt bezogene Präferenzen berück­sichtigen, sondern auch an bestimmten Situationen angepasst werden können.
Die Architektur von P-NEWS wird in der folgenden Abbildung veranschaulicht:

Softwarearchitektur von P-NEWS

Abbildung:
Softwarearchitektur von P-NEWS

Zentrale Komponente ist der Personalizer, der aus Composer und Synthesizer besteht.
Die Aufgabe des Composers ist, Benutzerprofile im Sinne von Stereotypen gegen die neu ein­ge­troffenen Dokumente der MPEG-7-Bibliothek zu matchen. Gewöhnlich verwendete Stra­tegien schließen "sofort" (d.h. bei jeder neuen Dokumentankunft), "periodisch" (z.B. einmal wöchentlich) oder "nach k Dokumenten" mit ein.
Benutzerprofile werden durch so genannte Preference Patterns spezifiziert, welche durch unser Präferenzmodell konstruiert wurden. Sie werden persistent in einem Preference Repo­si­tory gespeichert. Unter Berücksichtigung von situationsbezogenem Wissen, das im Preference Repository ebenfalls gespei­chert ist, extrahiert der Composer relevante Präferenzen aus dem Repository und konstruiert die Präferenz "P". Dieser Prozess wird durch eventuell zusätzlich vorhandene Informationen aus dem Domain Reposi­tory unterstützt, beispielsweise durch onto­logisches Wissen. Dann wird P zu einer "Preference XPath"-Anfrage umgewandelt.
Im Anschluss nutzt der Synthesizer die von der Datenbank zurückgegebenen Informationen, um die an den Nutzer zu liefernden Informationen entsprechend dessen Präferenzen anzu­passen. Die Technologie für diese Komponenten basiert auf generischen XML-Dokumenten, die mit XSLT-Technologie automatisch entsprechend dem Service-Profil umge­wandelt werden.
Ein "P-NEWS"- Prototyp, basierend auf der eben vorgestellten Architektur, wird derzeit für Neuigkeiten aus dem IT-Bereich entwickelt.

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