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REINS

Runtime Efficiency Improvement of Self-organizing Emergent Systems

Projektstart: 01.04.2008
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Dipl.-Inf. Holger Kasinger
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Prof. Dr. Bernhard Bauer
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Prof. Dr. Jörg Denzinger (University of Calgary)

Zusammenfassung

Selbst-organisierende emergente Systeme sind eher für ihre Skalierbarkeit, Robustheit, Flexibilität und Adaptivität als für ihre Effizienz, Optimalität und Vorhersagbarkeit bekannt. Allerdings erfordern unterschiedliche Szenarien, vor allem im industriellen Umfeld, Garantien für ein bestimmtes Maß an Performance bzw. Effizienz seitens der Systeme in verschiedenen Situationen. Aufgrund der nicht-deterministischen und offenen Natur dieser Systeme können solche Garantien aber nicht ohne Weiteres gegeben werden, insbesondere nicht für im Vornherein unbekannte Situationen. Das Ziel des REINS (Runtime Efficiency Improvement of Self-organizing Emergent Systems) Projekts ist es daher, die Verbesserung der Systemeffizienz zur Laufzeit zu ermöglichen, indem eine Feedback-Kontrollschleife realisiert wird, welche die geringe Beobachtbarkeit und schlechte Kontrollierbarkeit dieser Systeme berücksichtigt, deren grundlegendes, selbst-organisierendes und emergentes Verhalten bewahrt sowie deren Offenheit und Autonomie erhält. Dazu entwickeln wir in diesem Projekt das Konzept eines Advisors, welcher als dediziertes Element die Kontrollschleife realisiert. Anstatt das System jedoch rigide zu kontrollieren, gibt der Advisor den anderen Systemelementen lediglich Ratschläge mit auf den Weg, wie sie sich in bestimmten Situationen in Zukunft besser verhalten können, so dass die problemlösenden Entscheidungen weiterhin von jedem einzelnen Systemelement selbst getroffen werden.