- Suche

- Kontakt

AWACS²

Anticipating Unwanted Behavior in Autonomic Computing Systems

Projektstart: 01.01.2009
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Dipl.-Inf. Holger Kasinger
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Prof. Dr. Bernhard Bauer
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Prof. Dr. Jörg Denzinger (University of Calgary)

Zusammenfassung

Unerwartete und nicht vorhersehbare Situationen zur Laufzeit können selbst einen korrekt funktionierenden Advisor dazu veranlassen, ein selbst-organisierendes emergentes System in zuvor unbekannte Systemzustände zu adaptieren. Auf der einen Seite sind diese unbekannten Zustände gewünscht oder vielmehr noch benötigt, um das System an sich dynamisch ändernde oder unerwartete Situationen anzupassen. Auf der anderen Seite sind diese unbekannten Zustände unerwünscht, falls sie das System zu einem ungewollten Verhalten führen, z.B. ineffiziente Problemlösungen oder gar Systemabstürze. Allerdings schränkt ein Verbieten von unbekannten Zuständen oder eine zu späte Wiederkehr von selbigen die Adaptivität des Systems stark ein, während ein zu langes Verweilen hingegen solch eine Wiederkehr zunichte machen kann. Das Ziel des AWACS² (Anticipating Unwanted behavior in Autonomic Computing Systems) Projekts ist es daher, basierend auf den Ergebnissen des AWACS Projekts, ungewolltes Verhalten zur Laufzeit bereits weit vor seinem Auftreten zu antizipieren um einem Advisor genügend Zeit zu geben, irreführende Adaptionen autonom abwenden oder vermeiden zu können, was die Vertrauenswürdigkeit dieser Systeme fördert. Dazu entwickeln wir ein in den Advisor eingebettetes Testsystem, welches permanent möglicherweise ungünstige Situationen, welche zu unbekannten Zuständen bzw. ungewolltem Verhalten führen, im Vornherein testet und ggf. den Advisor zu dementsprechenden Anpassungen seiner Ratschläge veranlasst.