CamInSens

Verteilte vernetzte Kamerasysteme zur in situ-Erkennung Personen-induzierter Gefahrensituationen (CamInSens)
| Projektstart: | 01.04.2010 |
| Projektende: | 31.03.2013 |
| Laufzeit: | 3 Jahre |
| Projektträger: | BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) |
| Projektverantwortung vor Ort: | Prof. Dr. Jörg Hähner |
| Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: |
M.Sc. Carsten Grenz, Institut für System und Rechnerarchitektur / Leibniz Universität Hannover |
Zusammenfassung
Videokameras, insbesondere an Bahnhöfen oder in Stadien entsprechen heute einem gestiegenen Bedürfnis, die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern bestmöglich zu gewährleisten. Die aufgenommenen Bilddaten werden dem Personal üblicherweise in einer zentralen Stelle auf Projektionsflächen zur Verfügung gestellt.
Mit diesem konventionellen Ansatz gelingt es jedoch häufig nicht, präventiv Bedrohungssituationen bereits im Moment ihrer Entstehung als solche zu erfassen – vielmehr werden die Bilder zumeist im Nachhinein zur Aufklärung herangezogen.
Ziel des Forschungsverbundes CamInSens ist ein praxistaugliches und rechtskonformes, intelligentes Videosystem, das auf potentielle Gefährdungssituationen unmittelbar und automatisch aufmerksam macht. Die Auswertung von Bildfolgen soll zum einen der Erkennung auffälliger Bewegungsmuster dienen und zum anderen der Kamerasteuerung, die relevante Szenen im Blick behalten soll. Im Vordergrund stehen die Visualisierung in Echtzeit, Szenen, in denen viele Menschen vor Ort sind, und Szenen, bei denen Verdeckungen vorkommen können.
Zur konventionellen Videoüberwachung existiert bereits eine ausführliche datenschutzrechtliche Literatur. Rechtswissenschaftliche Untersuchungen „intelligenter“ Videosysteme sind jedoch noch eine Forschungslücke. Daher werden im Forschungsverbund CamInSens gemeinsam mit technischingenieurwissenschaftlichen Fragen von Beginn an die spezifischen neuen Rechtsfragen, die durch Verhaltensmustererkennung entstehen - von der detaillierten juristischen Anforderungsanalyse bis hin zur rechtlichen Evaluierung des Demonstrators - integriert bearbeitet, damit eine datenschutzgerechte Gestaltung und der Schutz der Privatsphäre gewährleistet werden können.
Mit diesem konventionellen Ansatz gelingt es jedoch häufig nicht, präventiv Bedrohungssituationen bereits im Moment ihrer Entstehung als solche zu erfassen – vielmehr werden die Bilder zumeist im Nachhinein zur Aufklärung herangezogen.
Ziel des Forschungsverbundes CamInSens ist ein praxistaugliches und rechtskonformes, intelligentes Videosystem, das auf potentielle Gefährdungssituationen unmittelbar und automatisch aufmerksam macht. Die Auswertung von Bildfolgen soll zum einen der Erkennung auffälliger Bewegungsmuster dienen und zum anderen der Kamerasteuerung, die relevante Szenen im Blick behalten soll. Im Vordergrund stehen die Visualisierung in Echtzeit, Szenen, in denen viele Menschen vor Ort sind, und Szenen, bei denen Verdeckungen vorkommen können.
Zur konventionellen Videoüberwachung existiert bereits eine ausführliche datenschutzrechtliche Literatur. Rechtswissenschaftliche Untersuchungen „intelligenter“ Videosysteme sind jedoch noch eine Forschungslücke. Daher werden im Forschungsverbund CamInSens gemeinsam mit technischingenieurwissenschaftlichen Fragen von Beginn an die spezifischen neuen Rechtsfragen, die durch Verhaltensmustererkennung entstehen - von der detaillierten juristischen Anforderungsanalyse bis hin zur rechtlichen Evaluierung des Demonstrators - integriert bearbeitet, damit eine datenschutzgerechte Gestaltung und der Schutz der Privatsphäre gewährleistet werden können.
Beschreibung
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