COSIMA T: Personalisierte Angebotserstellung in der Touristik
Drittmittel-Teilprojekt "COSIMA T: Personalisierte Angebotserstellung in der Touristik" im Bayerischen Forschungsverbund FORSIP 2
| Projektstart: | 01.09.2005 |
| Projektende: | 31.08.2007 |
| Laufzeit: | 01.09.2005 - 31.08.2007 |
| Projektträger: | StMWFK (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst) |
| Projektverantwortung vor Ort: | Prof. Dr. Werner Kießling (Sprecher und Projektleiter) |
| Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: |
Sven Döring |
| Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: |
Prof. Dr. Günther Görz, Künstliche Intelligenz (FAU Erlangen-Nürnberg) Prof. Dr. Bernd Radig, Bildverstehen und Wissensbasierte Systeme (TU München) Prof. Dr. Klaus Donner, Numerische Mathematik und Analysis (Universität Passau) Prof. Dr. Burkhard Freitag, Informationsmanagement (Universität Passau) Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Financial Engineering (Universität Augsburg) Prof. Dr. Herbert Stoyan, Künstliche Intelligenz (FAU Erlangen-Nürnberg |
| Publikationen: | Link zur Publikationsliste |
Zusammenfassung
Beschreibung
Drittmittelförderung erfolgt durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Präferenzen, mit denen vielfältige Vorlieben und Abneigungen ausgedrückt werden können, werden für die Situierung, Individualisierung und Personalisierung künftiger Internet-Dienstleistungen eine zentrale Rolle einnehmen. In der zweiten Laufzeit von FORSIP (kurz FORSIP 2) wird sich "COSIMA 2" bzw. "COSIMA T" des FORSIP 2 - Sprechers Prof. Dr. Werner Kießling auf den Touristikbereich ausrichten.
Schwerpunkt von COSIMA 2 sollen personalisierte Anwendungen des elektronischen Handels am Beispiel von Internet-Verkaufsplattformen für Touristik und Geschäftsreisen sein. Dass diese Wahl des vertikalen Marktsegments von wirtschaftlicher Relevanz ist, belegen Aussagen von Analysten namhafter Marktforschungsunternehmen. So wird das europäische Marktvolumen im Online-Handel auf 167 Milliarden Euro im Jahr 2009 taxiert. Acht Prozent aller Einzelhandelsumsätze sollen dann auf das Online-Geschäft entfallen, wobei insbesondere viel Umsatz mit Reisen erzielt wird. Travel-Sites haben nicht zuletzt wegen der Angebote der Billig-Airlines Zulauf, die Lowcost-Fluglinien wiederum sind aus Kostengründen auf den Ticketverkauf via Web angewiesen.
Es zeigt sich aber, dass die Kunden sehr viel mehr als früher Wert auf eine ansprechende Online-Gestaltung mit einfallsreichen interaktiven Elemente und personalisiertem Kundenservice anstelle von Standardprodukten legen. Eine individuelle Zusammenstellung einer Reise einschließlich Flug, Mietwagen, Hotelreservierung, Veranstaltungen und Exkursionen übersteigt jedoch bei weitem die Fähigkeiten heutiger Verkaufsplattformen. Wissenschaftlich betrachtet stellt sich das Problem, aus individuellen Kundenwünschen unter Berücksichtigung komplexer harter sowie weicher Constraints best-mögliche Reiseangebote effizient zu konfigurieren.


